Tagesarchiv: 18. Januar 2006

schneeschmiedchen als die sieben zwerge

schnee__600.jpg foto: servus franz

nur mal so angenommen, es gäbe tatsächlich zeitmaschinen. könnte ja sein. weiß man’s?
hat eigentlich mal jemand darüber nachgedacht, ob sich die zeitverschiebung auch auf gegenstände auswirkt? nehmen wir z.b. mal ein märchenbuch. gut, man kann die darin beschriebenen handlungen nicht wirklich an einer jahreszahl festmachen, aber dieses ganze szenario mit königen und meist wunderschönen prinzessinnen, die vorzugsweise in verwunschenen schlössern leben und sich der christlichen nadelarbeit und ähnlich sittlichen dingen widmen bzw. durch die gegend reiten, um ihre ländereien zu inspizieren, würde man ja eher im späten mittelalter ansiedeln. alles nichtkönigliche geblüt beschäftigt sich vorwiegend mit handwerklichen tätigkeiten, und die kriminalität wird mit wildem charme in finstere wälder verlegt, wo dann bereits das gejaul einiger sich auf der reise befindlichen hobbysänger die räuber in die flucht schlägt.
aber zurück zur zeitmaschine. was würde geschehen, wenn man nach einer reise – etwa ins jahr 2000 – „grimms volks- und hausmärchen“ aufschlüge? könnte es vielleicht sein, dass sich die handlung der märchen durch die zeitreise den neuen gegebenheiten angepasst hätte?
wie sähe der tag eines schneewittchens und seiner sieben zwerge dann aus? die arbeit in der silbermine wäre ebenso wenig zeitgemäß wie das tragen von zipfelmützen.
wahrscheinlich würde man eher solche szenen lesen:

Weiterlesen

Werbeanzeigen