Monatsarchiv: Februar 2006

schaumgeborene vorsätze und die geschichte des scheiterns derselbigen

 

frau legt sich in die badewanne, weil sie macht da so eine wohlfühl-stunde. relaxen sagt man jetzt. und wellness-dings. hört man aus jedem munde, ist ganz modern. en vogue halt. ohne wellness geht überhaupt nix mehr. sagen sie. alle sagen das. wie auch immer, es tut der seele gut und dem körper auch und dann fühlt sich jeder pudelwohl.
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also frau liegt da so herum und wird von wärme umspült und das rauschen des wassers, welches aus der pipn zischt, und das plätschern, das macht sich auch gut in den ohren. ganzheitlich, sozusagen.

bis frau vom wasser bedeckt ist, macht sie noch ein paar blicke auf ihr alabasterfärbiges körperchen. zechi, fußi, haxn. naja, es könnt schlimmer sein. und dann steht da a mugerl aus dem wasser und frau drückt drauf und da schwabbelt was vor sich hin.
so und aus is mit der ruhe und der entspannung!!
jessas na, so geht das nicht, das muß was g’schegn! also bei aller liebe, aber der speck g’hört weg!

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tagebuch einer wienreise: 6. reise ins gestern

montag, 2. august 2004:

palmenhaus, dach, 400.jpg foto: knut wiarda
nachdem ich die innenstadt so ziemlich abgegrast habe, steht heute die eroberung der außenbezirke an. eigens zu diesem behufe habe ich mich ja in den besitz einer fahrkarte für die öffentlichen verkehrsmittel gebracht, und so starte ich gleich nach dem frühstück zu meiner ersten fahrt. zur neunten stunde habe ich mich mit frau a. aus w. vor der u-bahn-station hietzing verabredet. dieser logistischen herausforderung stelle ich mich leicht angespannt, aber die verkehrsverbindung klappt hervorragend, und ich bin überpünktlich zur stelle.

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gratifikation für 14-tägiges ausharren an einer vereinsamten wasserstelle – für mona lisa

 

und damit das gesuder endlich aufhört!
:-))

 

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abhandlung über den zusammenhang zwischen misthaufen, schneemännern und karneval

vielleicht denkt jemand, dass zwischen diesen dingen kein zusammenhang besteht, aber dem ist keineswegs so. ich frage mich allen ernstes, auf welchem mist wohl die idee gewachsen ist, sich an karneval als schneemänner zu verkleiden.

es fing eigentlich alles ganz harmlos an, als ich etliche pakete mit diesen weißen einweganzügen, die man gerne für schmutzanfällige arbeiten verwendet, auf dem tisch liegen sah. nach ein paar tagen fragte ich eine kollegin, ob vielleicht jemand renovieren möchte. aber nein, wir haben doch beschlossen, dass wir karneval als schneemänner gehen. … ach was, das hab ich natürlich mal wieder nicht mitgekriegt. ich zahle also 2 € und schenke der sache zunächst keine weitere beachtung.

die karnevalszeit nähert sich dann aber bedenklich, und ich greife das thema wieder auf. ja, da müssen noch ein paar schwarze knöpfe aufgemalt werden. hut ist klar … und eine nase wäre gut. nase? no way!! das geht ja gar nicht.

ich nehme aber den anzug mit nach hause und schaue mir den schaden mal an. was ist denn das?? das ding ist in größe xxl, das kann ja nur ein irrtum sein.

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bitte warten….bitte warten….bitte warten….bitte warten……..

 

jetzt sitz ich da und warte auf jemanden und dabei komm ich in’s grübeln. ich weiß nicht, ob das gut ist oder schlecht. das kann man ja so oder so sehen. auf jeden fall sinnier ich vor mich hin. das man eigentlich immer auf jemanden oder etwas wartet.

zuerst wartet man, daß man in die schule kommt. man wartet auf die ferien. dann wartet man, daß die schule bald vorbei ist, denn selber geld verdienen ist großartig, weil dann braucht man nicht immer bitten und rechenschaft ablegen.

dann, später, wartet man drauf, daß der arbeitstag vergeht und dann auf’s wochenende und dann auf den urlaub.

und noch später wartet man auf die pension und noch noch später auf das ende der warterei.

warten zieht sich durch’s ganze leben. das ist irgendwie blöd. denn der/die/das kann eintreffen oder auch nicht.

naja, es nutzt alles nix, ich muß warten und allerdings werd ich mir die wartezeit angenehm gestalten und drum mach ich mir gleich a heferl kaffee. das bringt mich sicherlich auf andere gedanken.

glaub ich.

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wiener eistraum # 2

 

so, der zweite teil. diesmal mit der diana 🙂

 

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wiener eistraum # 1

 

am rathausplatz, visavis vom burgtheater,  haben die diesen sogenannten eistraum aufgebaut. da sind einige eislaufplätze, eisstockschießbahnen (oder wie das heißt) und durch den park läuft ein „traumpfad“.

jede menge buden mit schmankerln und und irgendwas mit musik gibt es da auch. ich war zu faul zu recherieren, wie was wann, doch es dürft zeitweise ganz schön unterhaltsam sein. (abends dann halt mit dj und so. denk ich)

ich war untertags dort, es war klirrend kalt, kein wetter zum herumstehen und lang verweilen, hab grad ein paar bildchen geknipst, hab mir die kleinen angeschaut, die, die mit dem eislaufen begonnen haben und kindergroße pinguine mit kufen als unterstützung vor sich herschieben. allerliebst!! 🙂 und dann bin ich wieder abgezischt.

bis 5. märz ist der eistraum noch zu sehen und vielleicht geh ich noch einmal hin.

ach ja, diese bilder hier sind von der pinholisierten synchro box.

 

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