Tagesarchiv: 7. Februar 2006

tagebuch einer wienreise: 1. reisepläne

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sommer 2004, ende juli :

irgendwie ist’s mir fad, der termin für den gebuchten urlaub liegt noch in relativ weiter ferne, und ich habe einfach keine lust, die tage unter tändeln und scherzen verrinnen zu lassen, ohne dass irgendwas spektakuläres passiert. was will man auf dem land schon groß anstellen, wo man jeden hügel kennt? gut, man könnte an eine unserer vielen talsperren fahren. andere verbringen schließlich ihren jahresurlaub dort. aber der prophet gilt ja auch im eigenen lande nichts. was kümmert mich also die landschaft!? natürlich könnte man auch all die liegen gebliebenen arbeiten erledigen. aber schließlich habe ich urlaub.

und so reift in mir der plan, endlich mal nach wien zu fahren. eine genaue vorstellung von der stadt habe ich nicht, aber seit ich als kind ein 500-teile-puzzle mit dem stephansdom geschenkt bekam, reizt mich dieses bauwerk. na ja, das allein ist es natürlich nicht, denn inzwischen kenne ich zumindest virtuell ein paar leute in und um wien, habe mich durch sie mehr und mehr in diese kaffeehauskultur verliebt … und überhaupt macht man eben im alter städtereisen. das bildet und man hat später was zu erzählen.
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