Tagesarchiv: 18. Februar 2006

das verlangen und/oder die grenzenlosigkeit der möglichkeiten

 

frau denkt nur noch an DAS EINE!
es geht ihr nicht mehr aus dem kopf.
bei tag hat sie wachträume. sie stellt sich vor wie ihr goscherl „es“ aufnimmt, wie es auf der zunge zergeht.
diese schwere, dieser geschmack! sterben könnt frau dafür.
sie sieht es vor sich, direkt plastisch, sie befeuchtet ihre lippen. beinah entfleucht ihr ein stöhnen.
(fast wie in der werbung, ihr wißt schon. so unterüberoberschwellig sinnlich und alles)

nachts, wehrlos dem unterbewußtsein ausgeliefert, wird es gar noch ärger.
da läßt sie ihrer phantasie hemmungslos freien lauf und taumelt in die begehrlichkeit und träumt und denkt und möcht es endlich haben.

das geht eine weile so.
anfangs wehrt sie sich noch dagegen „nein, frau doch nicht! das tut frau nicht! was sollen die andern von ihr denken?!“

doch dann, eines tages, das verlangen steigt in’s unermeßliche, unkontrollierbare lust macht sich breit und beherrscht ihr denken, fast nicht mehr zu bändigen, das objekt der begierde ständig vor augen, ganz fürchterlich, dann sagt frau sich, daß es so nicht weitergehen kann.
sich schönen gefühlen und deren befriedigung zu entziehen, das kann, das darf!, nicht sein, weil wo kommen wir denn da hin?!
und dann, dann macht sie es und ……

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