Monatsarchiv: Februar 2006

frühstück im kaffeehaus und wie das war mit dem wunsch und der erfüllung

 

frau redet mit jemanden, der sagt „man kriegt das, was man erwartet“. also so kann das nicht stimmen, sagt frau. nie und nimmer! weil wenn das so wäre, dann wären ihre bilder ja nicht über- oder unterbelichtet, sondern eben so, wie sie sich das erwartet, erwünscht, erhofft. nicht wahr?
nun jedenfalls, frau hat keine zeit mehr zum dagegen reden, weil sie muß frühstücken gehen. ist ausg’macht mit an mädl und es wird eh schon höchste eisenbahn.

also frau kommt in’s kaffeehaus, a bissl zu spät, weil sie hat ja unbedingt zu fuß gehen müssen, durch so a promenade, die war auch komplett vereist, aber wie ein gazellchen ist sie da durchgehüpft und das hat halt gedauert. mit der bim wär’s sicher schneller gegangen. aber egal.

frau freut sich auf’s frühstück, der kellner kommt dann auch und das „wiener frühstück“ wird bestellt. 2 semmerln, 1 butter, 1 marmelad, 1 kaffee.

img043 gecrosstkaffeehausBlog.jpg

Weiterlesen

Werbeanzeigen

tagebuch einer wienreise: 5. kultur … and more

sonntag, 1. august 2004:

ans frühe aufstehen habe ich mich gewöhnt. schlafen kann ich schließlich zu hause. um 10 uhr will ich mich im „babu“ an der nussdorfer straße zum frühstück treffen. das schaffe ich doch locker zu fuß.
fssaden.jpg foto: knut wiarda
unterwegs schaue ich mir wieder die häuserfassaden genau an. höchst erquicklich zunächst. erst, als ich auf den äußeren ring um die stadt stoße, wird es etwas quälig, denn es gibt nicht allzu viel zu sehen, was es nicht in den randgebieten anderer städte auch zu sehen gibt. so bin ich denn froh, dass ich mein ziel erreiche. zu den bekannten vom vorabend haben sich noch ein paar andere fc-ler gesellt, und es wird wieder sehr lustig. die frühstückszeremonie zieht sich etwa drei stunden dahin. wunderbar, das passt mir gut.
Weiterlesen

ein sonntäglicher blümchengruß

 

und *hurrahurra* gleich schon ist der frühling da!!!

es friert nicht, es scheint die sonne und überhaupt und alles!

 

 

img004 blumeBlog.jpg

 

das verlangen und/oder die grenzenlosigkeit der möglichkeiten

 

frau denkt nur noch an DAS EINE!
es geht ihr nicht mehr aus dem kopf.
bei tag hat sie wachträume. sie stellt sich vor wie ihr goscherl „es“ aufnimmt, wie es auf der zunge zergeht.
diese schwere, dieser geschmack! sterben könnt frau dafür.
sie sieht es vor sich, direkt plastisch, sie befeuchtet ihre lippen. beinah entfleucht ihr ein stöhnen.
(fast wie in der werbung, ihr wißt schon. so unterüberoberschwellig sinnlich und alles)

nachts, wehrlos dem unterbewußtsein ausgeliefert, wird es gar noch ärger.
da läßt sie ihrer phantasie hemmungslos freien lauf und taumelt in die begehrlichkeit und träumt und denkt und möcht es endlich haben.

das geht eine weile so.
anfangs wehrt sie sich noch dagegen „nein, frau doch nicht! das tut frau nicht! was sollen die andern von ihr denken?!“

doch dann, eines tages, das verlangen steigt in’s unermeßliche, unkontrollierbare lust macht sich breit und beherrscht ihr denken, fast nicht mehr zu bändigen, das objekt der begierde ständig vor augen, ganz fürchterlich, dann sagt frau sich, daß es so nicht weitergehen kann.
sich schönen gefühlen und deren befriedigung zu entziehen, das kann, das darf!, nicht sein, weil wo kommen wir denn da hin?!
und dann, dann macht sie es und ……

Weiterlesen

was haben schmetterlinge mit glück zu tun und wie ist das mit der schönheit?

 

es ist schiach und finster und saukalt und es schneibt.
wieder. wieder einmal.
frau kann das weiße zeugsl schon nimmer sehen. zudem geht a mistiger wind und da wird frau sowieso noch nervöser wie sie so schon ist. also sie möcht wohin, wo es warm ist und grün und vielleicht a paar blümchen und ein paar so herumzischende bunte dinger wären auch nicht schlecht.
noch dazu wurde sie in letzter zeit schon öfters einmal gefragt, ob sie eine winterdepression hat und obwohl frau das ständig negiert, weil sie ja sowieso ein sonnenscheinchen ist, so richtig tief hinein, bis in den ältesten morschen knochen und also aber schaden kann so ein ausflug keinesfalls.

gut, es findet sich dann auch ein opfer und dann trifft man sich und marschiert erst einmal querstadtein, durch kälte und schneegestöber, bis man endlich dort ankommt, wo man hin wollte. in’s schmetterlingshaus nämlich.

img006 bananenfalter Blog.jpg 

 

Weiterlesen

mona lisa in wien

es gibt etliche mona-lisa-bilder von dieser reise. für interessierte hier mal zwischendurch eine kleine auswahl:

wien, portrait, babu,.jpg

… und die geschichte mit der einkerkerung war eigentlich weniger spektakulär, als sie sich auf anhieb anhört. ich lasse mich nicht so gerne fotografieren, aber es war schon klar, dass ich mich in mein schicksal fügen musste. franz hat immer den kopf voller ideen, und so musste ich hier und da verschiedene anweisungen ausführen, z. b. auch hinter einen bauzaun klettern:

das lächeln der mona lisa.jpg

was franz mit all den „bausteinen“ macht, die er so nach und nach fotografiert, sieht man z.b. hier:

Mona, gelber Rahmen.jpg

ich mag diese montage ganz besonders, schon wegen des reiterstandbildes.
alle diese bilder sind vom servus franz gemacht.

tagebuch einer wienreise: 4. nicht nur wiener trifft man in wien

samstag, 31. juli 2004:

beim frühstück studiere ich reiseführer und stadtplan. um 14 uhr bin ich im café „westend“ verabredet. wie lange brauche ich wohl bis dort hin? weil ich genug zeit habe, beschließe ich, es einfach auszuprobieren. unpünktlichkeit kann ich nämlich nicht ausstehen.

draußen erwartet mich ein sonniger morgen, die straßen in den bezirken, die ich durchkreuze, sind fast menschenleer. offenbar sind es reine wohnviertel. hier und da treffe ich auf einen kleinen laden oder einen handwerksbetrieb. gelegentlich komme ich an einer kirche vorbei, in die ich schaue.
alte gasse.jpgfoto: knut wiarda

Weiterlesen