Tagesarchiv: 16. April 2006

Frohe Ostern … und Guet Füer!

ostersemmel.jpgErstmals urkundlich erwähnt wurde dieser alte Brauch 1658.
Seither strömen die Scharen am Ostersamstag um 14 Uhr am Sauerländer Dom zusammen, um das traditionelle Semmelsegnen zu erleben. Die „Hörner“ des Kümmelbrotes dürfen erst nach dem Segnen abgebissen werden, worauf die Kinder stets sehnsüchtig warten. Sie erinnern übrigens an die Schwanzflossen eines Fisches, Zeichen der Christen in früheren Zeiten.
Nach dem Semmelsegnen geht es in den Berg zum Schlagen der Osterkreuze, die später auf dem Marktpklatz vermessen werden. Attendorn ist eine alte Hansestadt mit ursprünglich vier Stadttoren, weswegen auch vier Kreuze geschlagen werden … eine Art Wettkampf.
Am Sonntag werden die Kreuze auf den Osterköppen aufgestellt und am Abend abgebrannt.
„Guet Füer – Gutes Feuer!“ heißt auch der Attendorner Ostergruß.
:-))

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