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9. frieden und freiheit

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mauro leonetti ließ sich am frühen nachmittag zum friedhof fahren. eigentlich war es die zeit für seinen mittagsschlaf, aber er war unruhig und wollte nachdenken.

er ließ sich auf der bank neben der familiengruft nieder und schaute aufs meer hinaus. gelegentlich ließ er seinen blick an den ort schweifen, wo die asche eduardos seine letzte ruhestätte gefunden hatte … des mannes, der nun doch nicht sein bruder war, wie die nachforschungen in argentinien ergeben hatten. noch waren die ermittlungen nicht völlig abgeschlossen, aber die bisher erbrachten beweise sprachen eindeutig dafür, dass der vermeintliche bruder in wirklichkeit einer verbindung zwischen einer nonne und einem jesuitenpater entsprungen war. mauros eltern hatten eine ansehnliche summe dafür erhalten, dass sie mit dem kind das land verließen, um diesen leidigen vorfall mit dem mäntelchen der barmherzigkeit zu bedecken.

mauro überlegte, welche konsequenzen das für ihn bedeuten würde. eduardo war ihm zwar im wesen immer fremd geblieben, dennoch hegte er eine art brüderliche zuneigung zu dem dahingeschiedenen. es erfüllte ihn daher mit stiller freude, dass der abschließende obduktionsbericht, der erst am morgen bei ihm eingetroffen war, ergeben hatte, dass eduardo nicht an dem ihm von antonella zugefügten messerstich, sondern an den folgen eines zeitgleich erlittenen herzinfarktes gestorben war. wenn ihm auch das schicksal seiner schwägerin nicht wichtig war, so hatte ihn doch belastet, dass ein, wenn auch nur vermeintliches, familienmitglied auf so gausame weise sein leben hatte lassen müssen.

nun fühlte sich mauro innerlich zufrieden, und als zeichen seiner großen erleichterung hatte er sofort dafür sorge getragen, dass antonellas freilassung aus dem gefängnis in die wege geleitet wurde. …

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gratifikation für 14-tägiges ausharren an einer vereinsamten wasserstelle – für mona lisa

 

und damit das gesuder endlich aufhört!
:-))

 

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ein sonntäglicher blümchengruß

 

und *hurrahurra* gleich schon ist der frühling da!!!

es friert nicht, es scheint die sonne und überhaupt und alles!

 

 

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was haben schmetterlinge mit glück zu tun und wie ist das mit der schönheit?

 

es ist schiach und finster und saukalt und es schneibt.
wieder. wieder einmal.
frau kann das weiße zeugsl schon nimmer sehen. zudem geht a mistiger wind und da wird frau sowieso noch nervöser wie sie so schon ist. also sie möcht wohin, wo es warm ist und grün und vielleicht a paar blümchen und ein paar so herumzischende bunte dinger wären auch nicht schlecht.
noch dazu wurde sie in letzter zeit schon öfters einmal gefragt, ob sie eine winterdepression hat und obwohl frau das ständig negiert, weil sie ja sowieso ein sonnenscheinchen ist, so richtig tief hinein, bis in den ältesten morschen knochen und also aber schaden kann so ein ausflug keinesfalls.

gut, es findet sich dann auch ein opfer und dann trifft man sich und marschiert erst einmal querstadtein, durch kälte und schneegestöber, bis man endlich dort ankommt, wo man hin wollte. in’s schmetterlingshaus nämlich.

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