Archiv der Kategorie: 6:Viel-O-Sofie & Emotion

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glück

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ansichtssache

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liebe

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was passiert wenn eine frau herum hudelt und warum überpünklichkeit nicht immer das wahre ist – eine geschichte mit häppy end

 

es ist sommer. und es ist sauheiß. 35 gräder im schatten. frau liebt die wärme. besonders, wenn sie im schatten sein kann. sie muß dann aber eh raus, weil sie ist mit einer freundin verabredet. am anderen ende der stadt. dann einmal.
noch hat sie zeit. und die zeit vertrödelt sie am pc. und führt schmäh oder sekkiert jemanden, oder wie auch immer.
dann schaut sie auf die uhr und *krrrreeeeiissssccchhhh* verdammt!!! soo spät! den zug dawischt sie nimmer!
frau springt auf, grad das sie noch den pc abdadreht, springt in die jesuspatscherln, reißt das tascherl an sich und stürzt aus dem haus.

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frau rast durch die gassen, der schranken ist schon zu. der zug fährt ein. sie sprintet dahin. DEN zug muß sie erwischen. unbedingt. also wird keine lebensgefahr gescheut, unterm schranken durch, über die gleise und in letzter sekunde hechtet sie hinein, in den waggon. *wusch* hinter ihr schließen sich die türen.
 

 

 

 

 

 

 

frau robbt zur näxten sitzgelegenheit, plumpst dort nieder und keucht sich die seele aus dem leib. mei, denkt sich frau, ich bin so guat! da nurmi is a dreck dagegen. das frau das noch schafft, das hätt sich frau nicht gedacht. es wär ja a katastrophe gewesen, weil wenn frau nicht um die und die zeit dort ist, dann geht ganz, ganz sicher die welt unter. oder so.
schön langsam kommt frau wieder zu ruhe, der schweiß perlt langsamer, die pulsfrequenz läßt nach.

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schaumgeborene vorsätze und die geschichte des scheiterns derselbigen

 

frau legt sich in die badewanne, weil sie macht da so eine wohlfühl-stunde. relaxen sagt man jetzt. und wellness-dings. hört man aus jedem munde, ist ganz modern. en vogue halt. ohne wellness geht überhaupt nix mehr. sagen sie. alle sagen das. wie auch immer, es tut der seele gut und dem körper auch und dann fühlt sich jeder pudelwohl.
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also frau liegt da so herum und wird von wärme umspült und das rauschen des wassers, welches aus der pipn zischt, und das plätschern, das macht sich auch gut in den ohren. ganzheitlich, sozusagen.

bis frau vom wasser bedeckt ist, macht sie noch ein paar blicke auf ihr alabasterfärbiges körperchen. zechi, fußi, haxn. naja, es könnt schlimmer sein. und dann steht da a mugerl aus dem wasser und frau drückt drauf und da schwabbelt was vor sich hin.
so und aus is mit der ruhe und der entspannung!!
jessas na, so geht das nicht, das muß was g’schegn! also bei aller liebe, aber der speck g’hört weg!

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bitte warten….bitte warten….bitte warten….bitte warten……..

 

jetzt sitz ich da und warte auf jemanden und dabei komm ich in’s grübeln. ich weiß nicht, ob das gut ist oder schlecht. das kann man ja so oder so sehen. auf jeden fall sinnier ich vor mich hin. das man eigentlich immer auf jemanden oder etwas wartet.

zuerst wartet man, daß man in die schule kommt. man wartet auf die ferien. dann wartet man, daß die schule bald vorbei ist, denn selber geld verdienen ist großartig, weil dann braucht man nicht immer bitten und rechenschaft ablegen.

dann, später, wartet man drauf, daß der arbeitstag vergeht und dann auf’s wochenende und dann auf den urlaub.

und noch später wartet man auf die pension und noch noch später auf das ende der warterei.

warten zieht sich durch’s ganze leben. das ist irgendwie blöd. denn der/die/das kann eintreffen oder auch nicht.

naja, es nutzt alles nix, ich muß warten und allerdings werd ich mir die wartezeit angenehm gestalten und drum mach ich mir gleich a heferl kaffee. das bringt mich sicherlich auf andere gedanken.

glaub ich.

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frühstück im kaffeehaus und wie das war mit dem wunsch und der erfüllung

 

frau redet mit jemanden, der sagt „man kriegt das, was man erwartet“. also so kann das nicht stimmen, sagt frau. nie und nimmer! weil wenn das so wäre, dann wären ihre bilder ja nicht über- oder unterbelichtet, sondern eben so, wie sie sich das erwartet, erwünscht, erhofft. nicht wahr?
nun jedenfalls, frau hat keine zeit mehr zum dagegen reden, weil sie muß frühstücken gehen. ist ausg’macht mit an mädl und es wird eh schon höchste eisenbahn.

also frau kommt in’s kaffeehaus, a bissl zu spät, weil sie hat ja unbedingt zu fuß gehen müssen, durch so a promenade, die war auch komplett vereist, aber wie ein gazellchen ist sie da durchgehüpft und das hat halt gedauert. mit der bim wär’s sicher schneller gegangen. aber egal.

frau freut sich auf’s frühstück, der kellner kommt dann auch und das „wiener frühstück“ wird bestellt. 2 semmerln, 1 butter, 1 marmelad, 1 kaffee.

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das verlangen und/oder die grenzenlosigkeit der möglichkeiten

 

frau denkt nur noch an DAS EINE!
es geht ihr nicht mehr aus dem kopf.
bei tag hat sie wachträume. sie stellt sich vor wie ihr goscherl „es“ aufnimmt, wie es auf der zunge zergeht.
diese schwere, dieser geschmack! sterben könnt frau dafür.
sie sieht es vor sich, direkt plastisch, sie befeuchtet ihre lippen. beinah entfleucht ihr ein stöhnen.
(fast wie in der werbung, ihr wißt schon. so unterüberoberschwellig sinnlich und alles)

nachts, wehrlos dem unterbewußtsein ausgeliefert, wird es gar noch ärger.
da läßt sie ihrer phantasie hemmungslos freien lauf und taumelt in die begehrlichkeit und träumt und denkt und möcht es endlich haben.

das geht eine weile so.
anfangs wehrt sie sich noch dagegen „nein, frau doch nicht! das tut frau nicht! was sollen die andern von ihr denken?!“

doch dann, eines tages, das verlangen steigt in’s unermeßliche, unkontrollierbare lust macht sich breit und beherrscht ihr denken, fast nicht mehr zu bändigen, das objekt der begierde ständig vor augen, ganz fürchterlich, dann sagt frau sich, daß es so nicht weitergehen kann.
sich schönen gefühlen und deren befriedigung zu entziehen, das kann, das darf!, nicht sein, weil wo kommen wir denn da hin?!
und dann, dann macht sie es und ……

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wer in aller welt ist eigentlich dieser valentin?

man kann diesen valentinstag ja als teufelswerk der geschenkindustrie betrachten… so wie muttertag und dergleichen erfindungen. ich bin eigentlich immer prima ohne diesen tag ausgekommen, und war deshalb wohl nicht weniger verliebt, dankbar oder sonst was.

frosch 3, 380.jpgtrotzdem finde ich es niedlich, wenn die freundin meines sohnes ihm zu diesem tag ein
selbstgebasteltes werk verehrt:

aber wer ist dieser valentin eigentlich?
ein heiliger, der im 2. jahrhundert n. chr. im römischen reich lebte, und heimlich liebespaare getraut haben soll. in der damaligen zeit konnte man schließlich nicht einfach so heiraten, wie man lustig war. gebracht hat es ihm nicht viel, denn der römische kaiser ließ ihm ganz unliebsam den kopf vom hals trennen.
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