Archiv der Kategorie: :: Alltagsg’schichten

fad im café

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es soll leute geben, die ein hobby haben.
und dann soll es noch leute geben, die „fotografie“ als hobby haben.
und da gibt es dann wieder solche und solche.
und da dann die digitalen und auf der andern seite die analogen.
die, die jahrelang analog fotografiert haben, die steigen dann auf digital um und das ist viel einfacher, weil keine panscherei in der dunkelkammer und die stundenlange scannerei *ächz* fällt weg und man sieht die bilder gleich und wesentlich günstiger ist es auch.
sagen die einen.
die andern sagen was anders.
no na!

gut es gibt auch so „mischlinge“ die das eine oder andere nicht ausschließen und die und die analogfreaks, die brauchen, sofern sie nicht alles selber machen, also die brauchen dann ein labor.
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ärgernis – eins von mehreren

es gibt ja 1000 sachen über die man sich ärgert.
tagtäglich.
immer wieder.
manche tage tut’s einem wenig bis nix, an andern tagen könnt man explodieren deswegen. kommt halt auf die tagesverfassung an.

eins von diesen ärgernissen, das hat was mit ner kuh zu tun. irgendwie. warum das so ist, weiß ich auch nicht.
manchmal lernt man dinge, oder schnappt sie auf, und red das dann nach und weiß gar nicht warum oder wieso oder welchen ursprung das hat. aber das ist eine andere geschichte.
jetzt geht es ja um’s ärgern.

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also zb.
man geht in ein geschäft und weil man gut erzogen ist und man meint, das gehört sich so, grüßt man „grüß gott“ oder „guten tag“ oder ein lässiges „hallo“.
und dann?
nix! nothing! nothing at all! niente! nada!
kriegt man keinen gegengruß. keine antwort. noch nicht einmal einen blick.

da würd ich am liebsten ein lautes „muuuuuuhhhhhhh“ von mir geben, damit es die leutln a bissl reißt.

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eine geschichte wie 1000 und eine

gerüchte gibt es seit jahren. dem personal wird außer wischiwaschi nix gesagt. was brauchen die auch was wissen. welchen angestellten interessiert das schon, was so passiert, so rund um seinen arbeitsplatz.
zahlen und fakten kann man aus wirtschaftszeitungen erlesen.
nein, es gibt keine kündigungen. nein, es ist alles in butter. panik oder aufbegehren kann die geschäftsleitung nicht brauchen. bloß keine negativen schlagzeilen.
aber das funktioniert so nicht wirklich, denn die leut in den oberen etagen metzeln sich selber nieder. das sickert immer durch. irgendwie.

beschwichtigungen werden per mail, und zusätzlichen rundschreiben, weil doppelt kommt besser, glaubhafter!, verschickt.
macht’s euch keine sorgen leutln! es geht weiter und alles ist ganz toll. alles bestens und in ordnung.
komisch nur, daß die leutln das ganz anders sehen und empfinden.
naja, was wissen die schon. ham ja keine ahnung von nix. wissen tun das bloß die führungskräfte. die denken nämlich mit. was sonst.
gut und nachdem sich dann da „oben“ so ziemlich alle das hackl in’s kreuz g’haut haben, bleibt nicht viel übrig und ein neuer chef muß her. top manager, denn nur der beste ist gut genug. und der macht weiter. da wo die andern aufgehört haben.
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in vino veritas oder die verdrängung des lebens

frau trifft mann.
den kennt sie von früher. is schon a weil her.

mei, schon lang nimmer g’sehn! is ja ewig her! wie geht’s da denn? was tuast denn so?
es geht sich grad a kaffee aus, am bahnhof, so auf die schnelle. man plaudert a bissl wie das war damals und jessas wie die zeit vergeht und wie lang ist des jetzt her?
usw. usw.
und dann macht man sich a treffen aus. beim heurigen. weil da sitzt es sich gemütlich und gut essen kann man dort und der g’spritzte ist auch nicht zu verachten und es redet sich leichter.

und dann ist es soweit.
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die beiden sitzen am bankerl, so vis-a-vis, und schaun sich blöd an. und jeder denkt sich seinen teil und komisch alles und so.
dann kommt die kellnerin.

er bestellt sich einen spritzer. die frau möcht a mineralwasser. von heraußen. nicht kalt. weil kalte gesöffer verträgt sie nicht. weil wegen dem magerl. weil sie sich immer so ärgert und so. und alles sehr heikel.

er sagt: du bestellst da keinen wein?
sie sagt: na! ich mag keinen wein. schmeckt mir nicht.

er schaut sie erstaunt an.
sie schaut fragend zurück.

er sagt (schmunzelnd): also ich kann mich erinnern, du hast damals ganz schön gebirschtelt.
sie (ohne an grinser, ganz im gegenteil. also sie schaut entsetzt):

IIICCCHHH???! na! da verwechslst mi jetzt aber!
na, meint er, ich weiß das noch genau.
du weißt das noch genau?, fragt sie, wie kann das sein?
sie weiß von nix und ihr hat das zeugs ja noch nie geschmeckt, sagt sie. Weiterlesen

ein date mit uwe

 kennt doch ein jeder, so an speck, abgeprasselt, schön braun und knusprig, und jeder mag das und *yummy* und ein gedicht. schaut gut aus, schmeckt gut und alles.
(bitte vegetarier sind da anderer ansicht, doch die wissen ja nicht was gut ist. keinen tau von oraler lust und essen tun die sowieso nie was g’scheits!)

also ich hab auch a bissl an speck auf mir. fast nicht der rede wert, weil höchstens 10 kilo. „fallt net in’s g’wicht“ ist ein oft benutzter spruch, doch in dem fall irgendwie nicht ganz passend.
naja, laß ma das jetzt.

auf jeden fall, der speck, so mit muggerln, so knuddeligen, der gehört gebräunt, eh klar, weil dann schaut des gleich wesentlicher besser aus. so knackig, irgendwie. und nicht nur um 10 kilo weniger ausschauend, nein!, gleich um 10 jahr jünger auch noch. ganz bestimmt!

sonstige positive nebeneffekte, die sind hinlänglich bekannt. weiß ja inzwischen jeder tepp, das mit der wärme und helligkeit, das das ein geschnurzl gibt im hirnderl und *schwupps* schon ist die astrid voll glücklich und häppy und überhaupt.

gut, wie ich die typen abwachle, die, die dann hinter mir her sind und mich anknabbern wollen, wenn ich mit so ana knackigen-speck-und-urlaubsbräune und voll beschwingt unterwegs bin, darüber mach ich mir a anders mal gedanken.
jetzt muß ich gehen.
uwe wartet!
 

uwe.jpg

 

auch nem buschauffeur ist es hin und wieder vergönnt seinen spaß zu haben

2012_21 buskopie2.jpg frau ist unterwegs. sie hat was ausgemacht und hat was versprochen und also kurvt sie quer durch wien, bepackt mit  an großen sackerl. dank jahreskarte braucht frau bloß immer  rein  und raus jumpen aus und in die diversen dinger der  wiener  linien. gut also, nachdem sie schon schnellbahn und u- bahn in  anspruch genommen hat, kommt jetzt der bus dran.  dann wär  ma durch, sozusagen.

 also diese frau hurtelt raus aus der u-bahn, erstürmt  die rolltreppe, wachelt mit dem riesendrum sackerl herum,  damit  die leut jo glei aus dem weg springen und frau also  nicht unnötig aufgehalten wird, denn sonst fährt am end der  bus weg und warten auf den näxten ist zwar a möglichkeit, wird  von  der stürmenden frau allerings vorerst einmal nicht in  betracht  gezogen.
 also rauf über die rolltreppe und aussi beim türl und der  bus steht da!

frau, derweil sie sich eilendes schrittes nähert, wird gewahr, daß da kein chauffeur drin sitzt. gut, es ist end- und anfangsstelle und der lenker des linienbusses ist sicher nicht weit. frau verlangsamt ihren schritt, eile ist ja nun keine geboten, weil wo hat frau schon einmal gehört, daß ein bus ohne maxl weg fahrt. das gibt es höchstens in den filmen, den amerikanischen, da wo die autos auch reden können. wiener linienbusse können nicht reden. hin und wieder röcheln sie, doch das giltet nicht.

die letzten schritte schlenderte frau also gemütlich dahin, stand nun vor dem bus und schaute denselbigen an, als ob sie noch nie zuvor einen bus gesehen hätt.
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